Ohne Worte

Es ist vollbracht! 2367 Kilometer Asphalt liegen nun hinter uns, wir sonnen uns auf Tilmans Berg und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen.

Zum 16.07

Geplante 120 Kilometer lagen vor uns. Allerdings mit der Aussicht des Wildcampens, da wir im Campingfuehrer sowie im Internet keinen gscheiten Platz gefunden hatten. Wir erfuhren nach 100 gefahrenen Kilometern, dass es nach 50 weiteren einen Canpingplaz gaebe. Von da an war es unser Plan diesen zu erreichen. Doch fuer Fahrradfahrer gesperrte Tunnel zwangen uns auf Umwege, sodass der Tacho am Ende des Tages 166 Kilometer zeigte. Das einzig Gute war dass wir uns damit schon viele Kilometer des naechsten Tages gespart hatten.

Zum 17.07

“Mittelmeer wir kommen!” Nach ein paar letzten Anstiegen und einer knapp 35 Kilometer langen Abfahrt war es dann soweit. Der blaue Teppich breitete sich vor unseren fuessen aus. Ein weiteres mal machte sich Fassungslosigkeit unter uns breit. Um halb drei erreichten wir dann unseren Canpingplatz, sodass wir noch genug Zeit hatten uns in die Fluten zu stuerzen. Der Hammer! Das oertliche Leitungswasser war dann entgegen aller Meinungen doch nicht sonderlich geniessbar. Uns war uebel! Zumal wir Literweise davon getrunken hatten.

Zum Sonntag der letzten Etappe am 18.07

Nach einer letzten Flachlandetappe an der Kuestenstrasse entlang, nahmen wir Abschied und wierder einmal Kurs auf die Berge. Der Abschied viel uns nicht schwer, da das Ziel scheinbar so greifbar nah war. In 1300 Meter Hoehe lag unser Ziel. Die letzten Serpentinen verlangten uns noch einmal alles ab. Ein steiler Waldweg und 100 Meter durch ein Geroellfeld und es war Vollbracht.

Sprachlosigkeit.

Wir sind gluecklich und verstehen erst nach und nach was wir eigentlich erreicht haben!

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Bella Italia

Einen wunderschönen guten Abend aus dem sonnigen Italien. Aber zunächst einmal zu gestern:

Wir starteten unseren Tag in Val de Isere auf rund 1850 m höhe. Die ersten Worte fielen über die ungewohnt kalte Nacht, denn das Thermometer sank bis in den einstelligen Bereich. Was uns an diesem Morgen am meisten plagte, waren Fliegen baaah sowas hat man noch nicht erlebt!!! Um 12:30 Uhr war es dann soweit. Wir standen auf 2770 m Höhe, auf dem höchsten Pass der Alpen, dem Col de L’Iseran, und waren mächtig stolz auf uns. Unfassbar! Die Abfahrt genossen wir auf unsere Art! Der gute Straßenbelag und die übersichtliche Straßenführung ermöglichten Geschwindigkeiten bis zu 80 Km/h. :-)

Nach einer letzten ruhigen und wiedereinmal sehr bitter kalten Nacht in Frankreich kletterten wir unseren letzten Pass mit 2084 Metern Höhe (Col de Mont. Cenis) hinauf.

Doch der Pass war kein Pass. Nach ihm folgten noch drei weitere Anstiege, nach denen wir unsere letzte große Abfahrt der Alpen genießen konnten. Diese war mit 26 Km Strecke und 1400 Höhenmeter bergab unsere längste und größte. “Dank” starkem Gegenwind wurde Bremsbelag gespart und eine entspannte abfahrt mit 60 Km/h ermöglicht. Während der Abfahrt überquerten wir die Italienische Grenze, welche Tilman aufgrund der Geschwindigkeit überhaupt nicht zur Kenntnis nahm. In Italien ist es schwül-warm und alles klebt. Die Autofahrer sind hier mit Abstand am schlimmsten. Der Campingplatz ist auch nicht der Hammer. Wir genießen dennoch den schönen Abend, da wir schon um 16:00 Uhr unseren Campingplatz erreichten und sich das Ziel schon in geifbarer Nähe wiegt.

P.S.: Die Chaussee war Deformee und auf dem Iseran da lag Schnee wir knackten 2000 Km Ok?

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Im Höhenrausch

Hallo ihr lieben Leser! :-)

Endlich wieder Internet und ein wenig Zeit zum Bloggen.

Im folgenden gebe ich nun einen Überblick über den Zeitraum vom 11.7 (Sonntag) bis 13.7 (Heute).

Am Sonntag Abend sind wir in Genf angekommen und haben uns über die geschafften zwei Etappen von Basel nach Genf gefreut, da wir sehr viel respekt vor ihnen hatten. Sie waren allerdings “leichter” als erwartet. :-) Frederik und Tilman haben sich ganz besonders über Genf gefreut, da sie dort vor einem Jahr auf Kursfahrt waren und es nun kaum fassen konnten diesen Ort mit dem Fahrrad erreicht zu haben.

Gestern war es dann soweit. Die Alpen wurden Wirklihkeit. Das was die Tour de France Fahrer heute gefahren sind, sind wir übrigens schon gestern gefahren ;-) Also nicht die komplette Strecke, aber zumindest den Col de Saisies. Das war ziemlich lustig, da die Zuschauer schon all ihre Zelte am Wegesrand aufgebaut hatten und uns teilweise zujubelten. :-D

Nachdem wir die ersten fünf Minuten unserer Abfahrt genossen haben, brach der Himmel über uns zusammen und es regnete nur so aus Eimern, sodass das Tempolimit in den Kurven auf 20 und auf der Geraden auf 50 Km/h reduziert werden musste. Den Regen warteten wir allerdings noch unter einem Vorbau einer Scheune ab, um Aquaplaning zu vermeiden. :-)

Tilman bekommt wahrscheinlich dennoch einen netten Brief vom Polizeipräsitenten ;-)

Heute begann unser Tag typisch französisch…

…denn es gab keine Brötchen :-D

Des weiteren strampelten wir geschlagene drei ein halb Stunden den Cormet de Roselend hoch, um ihn dann innerhalb von 25 Minuten wieder runter zu rauschen :-D

Da ich auch in diesem Jahr wieder meine Kamera an meinem Lenker montiert habe gibt es nach der heimkehr ein Video der Abfahrt. :-)

Nun sitzen wir im Abendrot auf 1850 Meter höhe und genießen unser Abendessen.

Morgen strampeln wir dann den Col de Iseran weitere 900 Höhenmeter hoch und rollen dann zum nächsten Campingplatz. :-)

Liebe Grüße aus Frankreich
Tilman, Frederik und Basti

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Zurück in die Zukunft

Zurück zu alten Gewohnheiten! Endlich wieder ->tern@ ;-)

Wir sind hier in Neuchatel vor knapp vier Stunden angekommen und genießen den Abend.

Zum gestrigen Tag:
Nach unserem letzten Blogeintrag dauerte es nicht mehr lange bis wir Deutschland verließen und schweizer Grund und Boden betraten. Kurz nach der Grenze legte ich mich den Schweizern auch gleich zu Füßen. Naja mehr unfreiwillig – ich stürzte. :-( Wir fuhren auf der rechten Spur, als uns eine Baustelle dazu brachte auf die Linke zu wechseln, dabei erspähte allerdings zu spät die in die Straße eingelassenen Straßenbahnschienen, in welchen sich dann mein Vorderrad verkeilte und ich einfach zu Boden gerissen wurde. Aber keine Sorge! Alles noch dran! Nur meinen rechten Handballen hat es etwas aufgerissen. Naja den Lenker schnell wieder gerichtet und weiter gings. :-) Zum Abendbrot gab es dann zur Abwechlung mal Bacon ‘n Egg – megalecker! :-)

Dem heutigen Tag fieberten wir mit einer gesunden Portion Respekt entgegen, im glauben, dass uns das Jura in die Knie zwingen wird. Tat es aber nicht! :-) Wir fuhren ohne großes auf und ab durch die Täler und erstrampelten uns nach und nach Meter für Meter, sodass wir auf dieser Tour zum ersten Mal die 800 m ü.N.N. knackten. :-) Zudem haben wir festgestellt, dass die Schweizer extrem fahrradfahrerfreundliche Menschen sind. :-) Was die Schweiz allerdings auch ist: teuer!

Heute aben wir tatsächlich den ein oder anderen Tropfen zum Ende unserer Tagesetappe abbekommen.

Die Fahrräder halten super durch!

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Rhein in die Zukunft

Nach einer preiswerten Nacht in Frankreich genießen wir nun zum letzten Mal unsere Mittagspause auf deutschem Boden an einer idyllischen Kreuzung mit sieben Abbiegungen. In gewohnter Weise werden wir in Zukunft leider nicht mehr bloggen können, da uns dieser Spaß mit gleicher Freqenz rund 400 Euro kosten würde. Ein absolutes No Go! Ich werde ab und zu mal einen Blogeintrag per Handy verfassen, um zumindest große Erfolge zu verkünden. :-)

Denkt an uns, obwohl wir nicht mehr so viel schreiben werden. Und wir bitten euch trotzdem fleißig weiter zu kommentieren, damit wir uns freuen können, wenn wir wieder zuhause sind.

Eure drei Europaradler, Tille, Fredi und Basti!

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Schland oh Schland

Genießen gerade das Deutschlandspiel im Großbildfernsehr unseres Luxus Campingplatzes. Waow so teuer und mitten in der Pampa … unglaublich. Naja :-)

Der heutige Tag verlief geschmeidig. Wir verließen heute Morgen unerwartet schnell unser gemütliches Umfeld und schruppten die rund 130 Km in knapp 8 Stunden runter, sodass wir den Campingplatz schon um 18:00 Uhr erreichten. Der unten angezeigte Weg auf der Karte stimmt nicht exakt mit unserem überein, weil wir lieber den nervigen Weg über die B3 als über die Berge nahmen, da wir uns so rund 20 Km Wegstrecke und viel Zeit, die durch Berge verloren gegangen wäre sparten. Die Ampelschaltung um Heidelberg raubte uns allerdings fast den letzten Nerv. Zum Abendbrot gab es heute Kartoffelpüree mit Speck und Würstchen. Mal eine Abwechslung :-)

Da dies nun die letzte Nacht auf deutschem Boden ist, könnte es sein dass unsere künftigen Beiträge etwas magerer ausfallen werden und auch keine Fotos mehr enthalten könnten. Das liegt daran, dass sich die ausländischen Netzbetreiber die Bits und Bytes sehr gut bezahlen lassen. :-)

Nun werden wir noch schön die 2. Halbzeit unserer, in diesem Jahr fantastischen 11 genießen und dann auch flink in unser Zelt kriechen.


#8 auf einer größeren Karte anzeigen

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Zivilisation!

Nach einer schönen Nacht auf einem sehr hässlichen Campingplatz strampelten wir am Montag der Zivilistation am Rhein entgegen. Schon bald hieß es 3,2,1…Mainz und nur wenig später erreichten wir die grölenden Heiner. In Darmstadt gingen nämlich das Heinerfest im gegenteil zu unserer Tour zu ende. Nachdem wir uns bei Lari häuslich eingerichtet haben, genossen wir die Früchte des Grillens, dessen Düfte uns schon auf den Campingplätzen der Vortage in die Nase stiegen, allerdings dennoch verwehr blieben. Anschließend fuhren wir ins Zentrum Darmstadts und genossen ein wunderschönes Feuerwerk der Spitzenklasse. Nach einigen runden auf dem Kettenkarussel sowie im Partyzelt der Heiner, welche die Bierbänke und Tische kurzum zur Tanzfläche erklärt hatten segelten wir entspannenden Träumen in wunderbar weichen Federbetten entgegen.

Der heutige Tag began zunächst erstgmal GARNICHT! Wir durften ausschlafen. :-) Nach einem leckeren Frühstück checkten wir unsere Fahrräder auf erste Materialermüdungen und Macken. Zum Gepäckträger, der Gestern übrigens entgültig die gretsche gemachtg hatte, gesellte sich mein Kugellager in meiner hinteren Hohlkammerfelge. Shit happens! Zum glück früh genug gesehn, da sich die Last des Gepäcks wohl nur noch auf dem dünnen Stab des Schnellspanners gehalten hatte. :-S Nachdem Tilman und ich alle Einkäufe erledigt und Frederik die Karten der nächsten Tage studiert hatte, fuhren wir zu einem nahegelegenen See im Wald. Beim schwimmen im erfrischenden Wasser fiel uns auf, dass dieser Sport ein guter ausgleich zur monotonen bewegung des Fahrradfahrens ist. Spaghetti Bolognese und Cola satt, rundeten den Abend ab! :-)

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Biss zum Campingplatz

Nun sitzen wir gemütlich in der Abenddämmerung am Flussufer des Rheins in Bray. Tilman zaubert derweil eine große Ladung Nudeln. Wir sind mega froh unser Tagesziel erreicht zu haben, obwohl wir heute Morgen noch ca. 15 Kilometer im Minus lagen. So knackten wir heute die 150 Km Marke. Die Tour verlief ohne weitere Zwischenfälle. Koblenz war etwas verstopft und eine einzige Baustelle. Die heutige Route war eigentlich anders geplant, haben sie allerdings an den Rhein verlegt, da wir uns dadurch viele Höhenmeter ersparten. Aus diesem Grund gibt es heute auch keine Karte. :-) Ich hoffe nur, dass mein Gepäckträger noch bis morgen durchhält, damit ich ihn übermorgen an unserem Pausentag tauschen kann. (Darmstadt) Zudem habe ich den Schlauch meines Vorderreifens gewechselt, da dieser nach und nach immer mehr Luft verlor.

Haut Rhein! ;-)

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Jetzt sind wir wieder im Rheinen

Wir haben es tatsächlich geschafft! Wir sind am Rhein und gammeln im Schatten des Atomkraftwerks Neuwied. Uns geht es gut und sind froh das Bergische Land hinter uns gelassen zu haben. Wir fahren jetzt noch ca. 30 Kilometer weiter zu unserem Campingplatz in Brey. Wir melden uns dann dort wieder. :-)

Liebe Grüße
Freddy, Tille und Ruuääk

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36 Grad und es wird noch heißer…

…und es wurde heißer! Das Thermometer kletterte auf unglaubliche 37 Grad im Schatten und 42,5 in der Sonne, in der wir die meiste Zeit auf dem kochenden Asphalt zwischen Lippstadt und Wipperfürth verbrachten.

Kurzer nachtrag zum gestrigen Tag:
Gestern war es heiß aber dennoch relativ erträglich. Es lagen rund 140 Kilometer Strecke und der ein oder andere Berg vor uns. Der Campingplatz wollte uns nur fast keinen Eintritt gewähren, da er angeblich voll war. Naja ein wenig nachgehakt, mit dem Geld gewedelt und sicher war uns ein lauschiges Plätzchen in der prallen Sonne. Tilman hat dann unter freiem Himmel vorm Zelt genächtigt um für Frederik und mich alle Mücken abzufangen. Natürlich alles freiwillig! :-)

Zum heutigen Tag:
Naja was soll ich sagen. Es war MEGA heiß! Zunächst sind wir sehr gut voran gekommen, anschließend über die Berge gekraxelt, um uns dann vom Regen erfrischen zu lassen. Als wir merkten, dass wir unser Tagesziel von knapp 150 Km vlt. erst um 22:00 Uhr absolviert haben könnten, riefen wir beim Campingplatz in Lindlar an, um uns zu versichern, dass wir auch zu solch später Stunde jemanden vorfinden werden, der uns einen Plätzchen und Duschmarken zuweisen kann. Blöd war nur, dass der Vermieter meinte, dass sein Platz voll sei. Nachdem ich ein wenig nachgehakt hatte, fand ich heraus, dass die “nette” Stimme am Hörer eigentich nur schnell Feierabend machen wollte, da sein Arbeitstag doch soooo hart sei. (An dieser Stelle möchte ich eine NICHT-Empfehlung für den Campingplatz-Lindlar aussprechen!) Nunja Leute gibts….Die Einheimischen aus Halver konnten uns allerdings sehr viel weiterhelfen, sodass wir mühelos den Weg nach Wipperfürth fanden. Wir hatten nämlich derweil herausgefunden, dass es in Wipperfürth eine Jugendherberge gibt. Nach ein paar Telefonaten mit dieser war klar, dass wir heute Nacht in warmen Betten mit einer echter Federung schlafen werden. :-) Achso und eine warme Dusche nicht zu vergessen!

Morgen müssen wir nur die 15 Kilometer mehr fahren, die wir heute noch bis nach Lindlar gebraucht hätten.

Schöne Grüße an all unsere Leser!
Frederik, Tilman und Basti :-)

Gestern:


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Heute:


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